Darmstadt/Frankfurt, 3. August 2026 – HIGHEST und FUTURY starten die zweite Phase ihres gemeinsamen Company Builders für technologie- und wissenschaftsbasierte Start-ups. Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Hebel für erfolgreiche Ausgründungen: 450.000 Euro privates Frühphasenkapital, die gezielte Förderung von zehn Deep-Tech-Teams und ein strukturierter Zugang zu relevanten Venture-Capital-Partnern.
Kapital und Investment-Pfad
Der Company Builder begleitet wissenschaftsbasierte Gründungsvorhaben innerhalb von sechs Monaten auf dem Weg zur Investment Readiness. Neu in dieser Phase: Bis zu zehn Teams können nach jeweils drei Monaten ein Investment-Ticket von bis zu 50.000 Euro erhalten. Insgesamt stehen dafür 450.000 Euro privates Frühphasenkapital – u. a. von der HEAG Holding AG, der Norbert Baumann – MiL Holding GmbH sowie weiteren privaten und institutionellen Investoren, darunter ehemalige Gründer mit erfolgreichen Exits – bereit, das auf alle teilnehmenden Start-ups verteilt wird. Zusätzlich erhält jedes Team ein Mentoring-Budget von 5.000 Euro. Den beteiligten Venture-Capital-Partnern steht es offen, darüber hinaus eigenständig weitere Tickets zu vergeben.
Direkter Zugang zu Venture Capital
Von Beginn an sind Venture-Capital-Partner wie BMH, earlybird, D11Z, FUTURY Capital, HTGF, First Momentum Ventures, STS Ventures, TT49 und U2V eingebunden. Nach sechs Monaten erhalten die Teams qualifizierte Gespräche und Warm Intros mit fünf ausgewählten VCs. Damit verbindet das Programm technologisches Venture Building mit einem klaren Finanzierungspfad.
Brücke zwischen Forschung, Markt und Kapital
„Wissenschaftsbasierte Gründungen brauchen mehr als gute Technologie. Sie brauchen Marktverständnis, unternehmerische Klarheit und den Zugang zu Kapital zur richtigen Zeit“, sagt Harald Holzer, Geschäftsführer HIGHEST. „Der Company Builder von HIGHEST und FUTURY verbindet technologische Stärke mit einem professionellen Venture-Building-Ansatz und schafft damit eine belastbare Brücke zwischen Forschung, Markt und Finanzierung.”
Fokus auf skalierbare Deep-Tech-Unternehmen
Verantwortet wird das Programm von einem Team mit langjähriger Gründungs- und Technologietransfererfahrung. Zu den bisherigen Start-ups aus dem Umfeld des Company Builders zählen unter anderem Inflabi, Modulux3D, Zenaris, MimoSense, Borionics, Aperio Space, Dentero, SustainCore, Hydro-Skin und WeLearn.
„Deep-Tech-Teams stehen früh vor sehr konkreten Fragen: Welches Geschäftsmodell trägt? Welche Meilensteine sind für Investoren relevant? Und wie wird aus einer starken Technologie ein skalierbares Unternehmen?“, sagt Melissa Ott, Geschäftsführerin FUTURY. „In der zweiten Phase des Company Builders arbeiten wir genau an diesen Punkten – fokussiert, praxisnah und mit direktem Zugang zu Kapitalgebern, die wissenschaftsbasierte Innovationen verstehen.”
Über den HIGHEST & FUTURY Company Builder
Der HIGHEST & FUTURY Company Builder verbindet strukturiertes Venture Building mit einem klaren Investment-Pfad für wissenschaftsbasierte Start-ups. Er begleitet Gründungsteams vom Proof of Concept bis zur Investment Readiness und stärkt damit den Transfer von Forschung in tragfähige Unternehmen. Das Programm richtet sich an Deep-Tech-Start-ups aus Hessen und der Rhein-Main-Region sowie an Gründungsteams aus dem gesamten Bundesgebiet. Dieses Projekt HA-Projekt-Nr.: 8084/26-484 wird im Rahmen der Innovationsförderung Hessen in der Maßnahme „Projekte zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Gründungsmotivation“ durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und Ländlichen Raum gefördert.
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Über Futury
Futury ist Europas führendes industriegetriebenes Startup Ökosystem mit Sitz in Frankfurt am Main. In enger Zusammenarbeit mit Universitäten, Unternehmen, Investor:innen und der Politik fördert Futury unternehmerisches Denken, nachhaltige Gründungen und den strukturierten Transfer wissenschaftlicher Exzellenz in den Markt. Ziel ist es, ein dynamisches und professionell vernetztes Innovationsökosystem zu etablieren, so dass daraus bis 2030 rund 1000 neue Startups entstehen. Futury wird getragen von einer starken Allianz aus 33 Partnern aus Unternehmen und Stiftungen sowie vier Hochschulen – der Frankfurt School of Finance & Management, der Goethe-Universität Frankfurt, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der TU Darmstadt. Als eine von bundesweit 10 Startup Factories, wird Futury mit bis zu 10 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt gefördert werden. Futury steht damit an der Spitze einer neuen Gründungsdynamik in Deutschland mit dem Ziel, aus der Rhein-Main-Region heraus Deutschland als führenden Standort für wissensbasierte Startups nachhaltig zu stärken.