Frankfurt am Main, 10. September 2026 – Das Startup-Ökosystem FrankfurtRheinMain rückt enger zusammen: STATION und FUTURY bündeln ihre Kräfte. Carolin Wagner, Mitgründerin und geschäftsführende Gesellschafterin von STATION, wird als Startup Ecosystem Managerin Teil des FUTURY-Teams. Damit wird die Arbeit, die sie in den vergangenen acht Jahren als Community Builderin, Netzwerkerin und Brückenbauerin aufgebaut hat, in einem größeren Rahmen fortgesetzt und für die nächste Entwicklungsstufe des Ökosystems skalierbar
gemacht.
STATION wurde 2018 von Carolin Wagner, Paul Herwarth von Bittenfeld und Daniel
Putsche gegründet und hat sich zu einer wichtigen News- und Vernetzungsplattform der regionalen Startup-Szene entwickelt. Mit rund 4.000 redaktionellen Artikeln, 2.500 Veranstaltungseinträgen, zahlreichen Kooperationen sowie Formaten wie der Startup SAFARI FrankfurtRheinMain, dem Founders Breakfast – Frankfurt Rooftop Edition, der Female Founders Alliance und dem Hessen-Halbfinale des Female Founders Contests hat STATION über Jahre Strukturen, Sichtbarkeit und Begegnungsräume für das Ökosystem geschaffen.
Carolin Wagner, Startup Ecosystem Managerin, Futury:
„Mit STATION haben wir vor acht Jahren Grundlagenarbeit geleistet und ein starkes
Netzwerk aufgebaut. Ich werde auch künftig das tun, was ich am liebsten tue: Menschen zusammenbringen, Communities aufbauen und Kooperationen ermöglichen. Der Unterschied ist: Jetzt habe ich ein starkes Team und deutlich mehr Umsetzungskraft an meiner Seite. Im Mittelpunkt stehen dabei die wichtigsten Akteure des Ökosystems: die Founder.“
Von gewachsenen Strukturen zu mehr Skalierung
Die neue Konstellation schafft die Möglichkeit, die aufgebauten Netzwerke, Formate und Communities mit der Infrastruktur und Reichweite von FUTURY weiterzuentwickeln. Bestehende Angebote sollen stärker zusammengedacht, Schnittstellen reduziert und erfolgreiche Formate für eine größere Zahl von Gründern und Partnern zugänglich gemacht werden. In ihrer neuen Rolle als Startup Ecosystem Managerin bei FUTURY wird ein besonderer Schwerpunkt von Carolin Wagners Arbeit auf dem Ausbau der Female Founder Community liegen.
Charlie Müller, Founder & Managing Director, Futury:
„Caro hat mit STATION bewiesen, wie man ein Ökosystem von der Basis aus aufbaut. Jetzt geht es um den nächsten Schritt: erfolgreiche Strukturen skalierbar zu machen und sie mit den Ressourcen eines größeren Ökosystems zu verbinden. Genau dafür ist FUTURY da – wir wollen aus bestehenden Stärken mehr Reichweite und mehr Wirkung für Founder schaffen.“
Auch Melissa Ort, Managing Director von Futury, sieht in der Verbindung vor allem eine Chance, Kräfte im regionalen Ökosystem wirksamer zu bündeln:
„Ein starkes Startup-Ökosystem entsteht nicht durch möglichst viele einzelne Angebote, sondern durch gute Verbindungen. Mit Caro gewinnen wir eine der erfahrensten Community Builderinnen der Region. Gemeinsam können wir Bestehendes stärken, besser verzahnen und dem Ökosystem zusätzlichen Rückenwind geben.“
Die Entwicklung steht zugleich im Kontext der Start-up-Strategie Hessen 2030, die auf eine stärkere Vernetzung und Bündelung des hessischen Startup-Ökosystems sowie auf eine engere Zusammenarbeit von Startups, Wirtschaft, Wissenschaft, Kapital und weiteren Akteuren setzt.
Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain bleibt enger Partner
Seit der Gründung von STATION ist die Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain ein enger Partner und Wegbegleiter. Die über acht Jahre gewachsene Zusammenarbeit wird in der neuen Konstellation fortgesetzt: Die Wirtschaftsinitiative wird als Kooperationspartner Teil des FUTURY-Netzwerks. Damit wird die Verbindung zwischen Startup-Szene und etablierter Wirtschaft weiter gestärkt.
Jörg Schaub, Geschäftsführer Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain
„FrankfurtRheinMain lebt von starken Netzwerken und vom Zusammenspiel seiner Akteure. Dass gewachsene Strukturen jetzt zusammengeführt und weiterentwickelt werden, ist ein wichtiges Signal für die Zukunft des Standorts. Wir freuen uns, diese Entwicklung auch künftig als Partner zu begleiten.“
Carolin Wagner bleibt dabei eng mit dem regionalen Ökosystem verbunden. Neben ihrer neuen Rolle bei FUTURY engagiert sie sich in verschiedenen Gremien und Initiativen für die Entwicklung des Startup-Standorts – unter anderem als stellvertretende Vorsitzende des Startup-Ausschusses der IHK Frankfurt am Main, als Beiratsmitglied der Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain und als Mitglied des Mittelstandsbeirats der Naspa. Sie ist zudem Jurymitglied beim Frankfurter Gründerpreis und bei Frankfurt Forward, Startup-Botschafterin des Hessischen Gründerpreises sowie Mitglied des Innovationboard Hessen10.
Mit der neuen Konstellation verbinden sich acht Jahre Community-Aufbau und regionale Verankerung mit dem Netzwerk und der Umsetzungskraft von FUTURY. Der Anspruch: Erfolgreiche Strukturen nicht nebeneinander weiterzuführen, sondern sie so zu verbinden, dass daraus mehr Skalierbarkeit, Reichweite und Wirkung für die Gründer:innen und den Standort FrankfurtRheinMain entsteht.
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Communications Manager
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Carolin Wagner
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Über Futury
FUTURY ist Europas Startup-Ökosystem mit dem stärksten Industriefokus. In enger Zusammenarbeit mit Universitäten, Unternehmen, Investor:innen und der Politik fördert FUTURY unternehmerisches Denken, nachhaltige Gründungen und den strukturierten Transfer wissenschaftlicher Exzellenz in den Markt. Ziel ist es, ein dynamisches und professionell vernetztes Innovationsökosystem zu etablieren, sodass daraus bis 2030 rund 1.000 neue Startups entstehen. FUTURY wird getragen von einer starken Allianz aus 37 Partnern aus Unternehmen und Stiftungen sowie vier Hochschulen – der Frankfurt School of Finance & Management, der Goethe-Universität Frankfurt, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der TU Darmstadt. Als eine von bundesweit zehn Startup Factories wird FUTURY mit bis zu 10 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt gefördert werden.
FUTURY steht damit an der Spitze einer neuen Gründungsdynamik in Deutschland mit dem Ziel, aus Frankfurt und der RheinMain-Region heraus Deutschland als führenden Standort für wissensbasierte Startups nachhaltig zu stärken.